Hyperthermie und Fiebertherapie

Haftungsausschluss
Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnostik und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens! Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Hyperthermie bezeichnet das Erhitzen des Körpers von außen, bei einer Fiebertherapie wird die Hitze – und eine Flut an Immunaktivität – vom Körper selbst erzeugt. Im Gesundheitszentrum Schloss Goldacker werden beide Methoden durchgeführt und auch miteinander kombiniert. Eine weitere Variante ist die PAMP-Immuntherapie nach Prof. Dr. Uwe Hohbohm.

Sollten Standardtherapien bei Ihnen nicht ausreichen um Ihre Erkrankung einzudämmen, so sollten sie die Möglichkeit einer Immuntherapie mit Hyperthermie, PAMP oder Fieber in Erwägung ziehen. Die Körpertemperatur wird erhöht,das kann helfen Ihr Immunsystem zu regulieren und ihre eigenen Abwehrkräfte neu zu erwecken.
Die unterstützende Wirkung kann so bedeutend sein, dass die Deutsche Krebshilfe die Hyperthermie als die „vierte Waffe gegen den Krebs“ bezeichnet.

Bei einer Hyperthermie-Behandlung wird das Gewebe von außen erhitzt; die Hitze hat keinen Effekt auf gesundes Gewebe. Seit den 70ern hat die Grundlagenforschung gezeigt, dass Temperaturen über 38.5°C Tumorzellen schädigen können, indem sie diese Zerstören oder das Wachstum hemmen. Die Überhitzung der entarteten Zellen führt zu Sauerstoffmangel. Dies erzeugt eine Übersäuerung in den erhitzen Zellen und einen Nährstoffmangel im Tumor. Der Stoffwechsel der Zelle wird gestört, was zum Zelltod (Apoptosis) der Tumorzelle führen soll.

Hyperthermie kann Chemo- und/oder Strahlentherapie effektiver machen. In Einzelfällen konnten vorher unwirksame Chemo- oder Strahlentherapien in Kombination mit Hyperthermie wirksam gemacht werden. Unsere technische Ausrüstung kann sowohl lokal aus auch im ganzen Körper eine Überhitzung erzeugen (Lokale Hyperthermie / Ganzkörper-Hyperthermie).

Krebszellen werden wieder sichtbar
Tumorzellen sind für das Immunsystem unsichtbar aber sie können sich unter dem Einfluss von Hitze verändern. Dann bilden sie „Hitzeschockproteine“, bestimmte Proteine, die auf der Oberfläche degenerierter Zellen erscheinen. Das körpereigene Immunsystem erkennt diese Proteine als fremde Zellen und zeigen des Immunzellen so an, dass sie die Krebszellen bekämpfen müssen. Gesunde Zellen bilden keine Hitzeschockproteine.

Hyperthermie, Fiebertherapie und PAMP-Immuntherapie können wirksame Ergänzungen zur sonstigen Therapie sein und werden seit mehreren Jahren angewendet.

Rechtlicher Hinweis: Wir weisen darauf hin, dass die hier vorgestellten Methoden und Systeme sowie deren Ergebnisse und Wirkungen schulmedizinisch gegenwärtig nur teilweise anerkannt sind.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.