Hyperthermie und Fiebertherapie

Hyperthermie bezeichnet das Erhitzen des Körpers von außen, bei einer Fiebertherapie wird die Hitze – und eine Flut an Immunaktivität – vom Körper selbst erzeugt. Im Gesundheitszentrum Schloss Goldacker werden beide Methoden durchgeführt und auch miteinander kombiniert. Eine weitere Variante ist die PAMP-Immuntherapie nach Prof. Dr. Uwe Hohbohm.

Sollten Standardtherapien bei Ihnen nicht ausreichen um Ihre Erkrankung einzudämmen (z.B. Tumorwachstum dauerhaft zu stoppen), so sollten sie die Möglichkeit einer Immuntherapie mit Hyperthermie, PAMP oder Fieber in Erwägung ziehen. Die Körpertemperatur wird erhöht,das kann helfen Krebszellen zu zerstören und die eigenen Abwehrkräfte neu zu erwecken.
Die Deutsche Krebshilfe bezeichnet die Hyperthermie als die „vierte Waffe gegen den Krebs“.

Bei einer Hyperthermie-Behandlung wird das Tumorgewebe von außen erhitzt; die Hitze hat keinen Effekt auf gesundes Gewebe. Seit den 70ern hat die Grundlagenforschung gezeigt, dass Temperaturen über 38.5°C Tumorzellen schädigen können, indem sie diese Zerstören oder das Wachstum hemmen. Die Überhitzung der Tumorzellen führt zu Sauerstoffmangel. Dies erzeugt eine Übersäuerung in den erhitzen Zellen und einen Nährstoffmangel im Tumor. Der Stoffwechsel der Zelle wird gestört, was zum Zelltod (Apoptosis) der Tumorzelle führen soll.

Hyperthermie kann Chemo- und/oder Strahlentherapie effektiver machen. In Einzelfällen konnten vorher unwirksame Chemo- oder Strahlentherapien in Kombination mit Hyperthermie wirksam gemacht werden. Unsere technische Ausrüstung kann sowohl lokal aus auch im ganzen Körper eine Überhitzung erzeugen (Lokale Hyperthermie / Ganzkörper-Hyperthermie).

Krebszellen werden wieder sichtbar
Tumorzellen sind für das Immunsystem unsichtbar aber sie können sich unter dem Einfluss von Hitze verändern. Dann bilden sie „Hitzeschockproteine“, bestimmte Proteine, die auf der Oberfläche degenerierter Zellen erscheinen. Das körpereigene Immunsystem erkennt diese Proteine als fremde Zellen und zeigen des Immunzellen so an, dass sie die Krebszellen bekämpfen müssen. Gesunde Zellen bilden keine Hitzeschockproteine.

Hyperthermie, Fiebertherapie und PAMP-Immuntherapie sind besonders wirksame Ergänzungen zur Krebstherapie und werden seit mehreren Jahren erfolgreich von uns angewendet.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.