Weltkrebstag 2019 – Ich bin und ich werde

04.02.2019, „Ich bin und ich werde“ lautet das Motto des diesjährigen Weltkrebstag, ein Tag der bereits im Jahr 2000 auf dem Weltgipfeltreffen gegen Krebs begründet wurde, aber trotzdem noch recht unbekannt geblieben ist. Was wissen wir?

Weltkrebstag 2019 – Ich bin und ich werde

Die Diagnose „Krebs“ ist schockierend. Laut Auswertungen des Robert Koch Instituts wird bei jedem zweiten Deutschen im Laufe des Lebens ein unkontrolliertes Wachstum veränderter Körperzellen festgestellt. Dies ist eine sehr hohe Anzahl. Für viele sicher sehr erschreckend, für einige aber auch einfach ein gigantischer Markt, mit dem extrem viel Geld verdient werden kann und wird.
Ein Krebspatient sorgt schnell für 100.000 € Umsatz und mehr im Jahr. Dieser Fakt lockt Gruppen mit hohen wirtschaftlichen Interessen an und verleitet zu Verhalten, das einige Betroffene mit skrupellos bezeichnen könnten.

Hören wir am Weltkrebstag einen Bericht von dem Mädchen, dass durch drei Behandlungstage mit alternativer Krebsmedizin von Lungenmetastasen befreit wurde? Oder von der Dame die nach 8 Wochen komplementär onkologischer Behandlung kein Endometriumkarzinom mehr hatte? Und was ist mit dem Mann, der seit 1,5 Jahren für seine Familie da ist, obwohl er mit 4er Glioblastom doch nur noch wenige Tage zu leben hatte? Von der Dame mit CUP-Syndrom, die Chemo und Bestrahlung abgelehnt hat und sich mit sogenannten „natürlichen“ Mitteln geheilt hat?
Es könnten einige positive Berichte durch die Medien gehen. „Behandlung ohne die Zerstörung gesunder Zellen“ oder „Behandlung durch die Regulation des körpereigenen Immunsystems“ oder „Lungenmetastasen mit 1.800 € beseitigt“ oder „Neue Forschungsergebnisse mit natürlichen Substanzen“.

Also, ich als Heilpraktiker traue mich nicht mehr über solche Fälle zu berichten! Auch wenn alles gut dokumentiert und nachweisbar ist und auch wenn ich hervorragend mit Ärzten, Laboren und Kliniken zusammenarbeite.
Zufällig hat es sich bisher oft ergeben, dass Abmahnvereine, Gesundheitsamt oder Verbraucherschutz immer dann an der Tür klopften, wenn es mal wieder einen Zeitungsbericht über eine „Wunderheilung“ gab oder ein vereinzeltes „schwarzes Schaf“ auf Fehlverhalten untersucht wird. Diese „Zufälle“ sind sehr belastend – für Familie, Psyche und Geldbeutel.

„Ich bin und ich werde“ – ein Motto, dass auch für Fachkräfte der komplementären Onkologie (Heilpraktiker, Ärzte, Psychologen,…) zu gelten scheint. Ich interpretiere es jedenfalls als „Weiter machen – solange man noch irgendwie gelassen wird“.

Was ich mir am Weltkrebstag wünsche?

  • Heilpraktiker, die sich entweder so intensiv fortbilden, dass sie verantwortungsvoll mit Krebspatienten umgehen können oder dass sie die Patienten an kompetente Ansprechpartner weiter leiten.
  • Heilpraktiker und Ärzte, die Vorurteilsfrei aufeinander zugehen und gemeinsam im Sinne der Patienten agieren.
  • Heilpraktiker und Ärzte, die jeden Patienten individuell behandeln und keine Maßnahmen durchführen, die gesunde Zellen und Organe gefährden.
  • Heilpraktiker und Ärzte, die tatsächlich Studien lesen und nicht nur die Zusammenfassung, die so ausgewählt wurde, dass der Sponsor zustimmt.
  • Ärzte, die nicht über Verfahren und Methoden urteilen, mit denen sie sich nicht beschäftigt haben.

Dirk Kolberg im Februar 2019

2 Kommentare zu „Weltkrebstag 2019 – Ich bin und ich werde“

  1. Ines Anders

    Ich bin die Dame mit dem Cup Syndrom. Ja bei mir wurde vor 14 Monaten Krebs diagnostiziert. Nachdem Lymphknoten entfernt wurden, stellte man Metastasen fest aber es wurde kein Tumor gefunden.
    Ich hatte von einem Cup Syndrom noch nie gehört. Ich erhielt den Ärztebrief ohne ein klärendes Gespräch, in die Hand gedrückt und fuhr nach Hause.
    Ich recherchierte daraufhin im Internet und erfuhr erstmalig was Cup bedeutet und wieviel Lebenszeit ich habe Prognose 3 bis 6 Monate.Bei weiteren Recherchen im Internet stieß ich auf alternative Heilbehandlungen, Schloss Goldacker und auf Herrn Kollberg. Mein Gedanke was willst Du noch verlieren höre es Dir an und entscheide dann. Ich konnte mich mit dem was mir die Ärzte rieten nicht anfreunden, da die Nebenwirkungen tödlich sind. 30 x Bestrahlung und anschließend Chemotherapie.Das war für mich keine Option.Hier auch ein Danke an meinen Lebenspartner der mich in meiner Entscheidung stärkte,ebenfalls meine Schwester.
    Dann hörte ich nur noch auf meinen natürlichen Instinkt, der uns Menschen leider verloren gegangen ist.
    Ich empfand die Ruhe, das Ambiente,die Natur, die Schlioß Goldacker umgibt, aber auch die Menschen die dort arbeiten und leben wie ein Balsam für meine geschundene Seele.
    Nach dem Gespräch mit Herrn Kollberg lag die Entscheidung bei mir den richtigen Weg zu finden.
    14 Monate später kann ich nur sagen, alles richtig gemacht.
    Ich nutze die vierteljährlichen Untersuchungen in der Klinik und bin von Anfang an in Vollremission. Die Ärzte schütteln nach wie vor den Kopf wegen meiner Entscheidung aber keiner fragt was ich gemacht habe und warum es mir so gut geht keiner will die Antwort hören.
    Meine Blutwerte sind nach den Behandlungen alle wieder im grünen Bereich.
    Ich kann nur jedem der betroffen ist raten, eine zweite Meinung einzuholen.
    Obwohl Krebs seit Jahrzehnten eine Geißel der Menscheit ist , wird nichts gefunden was wirklich hilft. Wir vertrauen blind den Ärzten und der Pharmaindustrie.
    Warum ist keine Zusammenarbeit möglich ?
    Ist die Natur nicht profitabel genug ?
    Ein Danke an das Team und Herrn Kollberg

    Buchtip“ 9 Wege in ein Krebsfreies Leben „ von Dr. Kelly A.Turner

  2. Anett Kuhnert

    Das soll auch unser Motto sein… ICH BIN.. überzeugt davon, dass unser Sohn einen Tumor hatte, der nicht bösartig war, nur weil die Schulmedizin im Zweifelsfall alles als Krebs bezeichnet und ich bin genau so davon überzeugt, dass wir ihn unter den 42 Zwangs Chemo Behandlungen verloren hätten, wären wir nicht im Schloss Goldacker gelandet.. Ja, uns wurde mit dem Einzug des Sorgerecht gedroht, sollten wir der aufgezwungen, völlig entgegen unserer Überzeugung gelegenen Zwangtherapie widersprechen.
    Und ICH WERDE nicht müde, darüber zu berichten und die Schulmedizin für die Ignoranz zu verurteilen, nur nach Leitlinien zu behandeln, ohne den Einzelnen zu betrachten.

    Solange man Behandlungen der Schulmedizin nicht in Frage stellen darf obwohl sie keinerlei Erfolge vorzuweisen hat, solange halte ich speziell die Chemotherapie für legitimiertes Töten unter dem Deckmantel, natürlich nur das Beste für den Patienten zu tun. Die Natur hat den besten Plan und es kann nicht richtig sein, durch komplette Zerstörung des Immunsystems auf Heilung zu hoffen,statt selbiges zu stärken und unseren perfekten Körper in seiner Selbstheilung bestmöglich zu unterstützen.
    Danke, dass es Orte, wie Schloss Goldacker gibt, wo der Mensch im Vordergrund steht und nicht das Geld, dass man mit seinem Leiden verdienen kann.
    Familie Kuhnert

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